30.03.2004
Babylon 5 - I've Found Her: Danger And Opportunity - Flugmodell und Steuerung

Auf das realistische Flugmodell von "I've Found Her" haben sich die Fans lange gefreut. Es orientiert sich an der Newtonschen Physik, so daß die Schiffe anders als in vielen Weltraum-Simulationen nicht automatisch nach "vorn", also in Blickrichtung, fliegen. Vielmehr wird die einmal eingeschlagene Richtung beibehalten, bis der Spieler durch Schub in eine andere Richtung bremst oder lenkt.

Ausweichen vor Schüssen gehört zum Standardrepertoire eines guten Piloten
Damit kommt das Flugverhalten der Starfuries dem aus der Serie sehr Nahe. Der Spieler kann z.B. seinen Jäger innerhalb weniger Sekunden um 180° wenden, ohne dabei die Flugrichtung zu wechseln. Auch mit den Seitentriebwerken an anderen Schiffen vorbeizudriften oder Schüssen eines Gegners auszuweichen, ohne ihn aus dem Blick zu verlieren, wird so möglich.

Es macht natürlich unheimlich Spaß, einfach so herumzufliegen. Auf der anderen Seite macht es dieses Flugmodell dem Spieler nicht leicht, einzuschätzen, wie schnell er das eigene Starfury auf ein Ziel zubewegen sollte, damit er in Schußreichweite kommt und nicht gleich wieder daran vorbeirast. Außerdem erreicht ein ungeübter Spieler schnell Geschwindigkeiten, die es zur Glückssache machen, rechtzeitig einem Asteroiden oder einem Sprungtor auszuweichen.

Der Spieler hat deshalb in "I've Found Her" zwei Flugmodi zur Auswahl: Im "Inertial Mode" (Schwerelosigkeitsmodus) wird eine einmal aufgenommene Geschwindigkeit tatsächlich nur dadurch verändert, daß der Spieler aktiv in eine andere Richtung beschleunigt. Dieser Modus kommt der Realität am nächsten. Er macht aber erst nach etwas Übung so richtig Spaß. Der einfachere "Cruise Mode" (Reisemodus) hingegen unterstützt den Spieler dadurch, daß er eine gewünschte Geschwindigkeit eingeben kann. Das Starfury wird dann automatisch in Blickrichtung auf diese Geschwindigkeit beschleunigt bzw. abgebremst. Dieser Modus ist auch als Standard eingestellt, so daß neue Piloten sich langsam an die Tücken der Schwerelosigkeit herantasten können.

Der Schub der einzelnen Triebwerke wird genau abgebildet
Steuern läßt sich das Spiel sowohl mit Maus und Tastatur als auch mit Joystick. Dabei ist die Anzahl der Joysticks nicht auf einen begrenzt, so daß der Spieler das Starfury genau wie in der Serie mit zwei Steuerknüppeln bedienen kann. Selbst "Force Feedback", die Rückmeldung von äußeren Kräften über den Joystick, wird unterstützt. Die Steuerung läßt sich umfangreich konfigurieren und den Wünschen des Spielers anpassen.

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Autor:
Matthias Neumeister, Christoph Erichsen

Artikelübersicht:
-Handlung
-Ausstattung
Flugmodell und Steuerung
-Grafik
-Ton und Sprachausgabe
-Fazit
-Bildergalerie

externe Links:
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