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| 30.03.2004 |
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Babylon 5 - I've Found Her: Danger And Opportunity - Ton und Sprachausgabe
Eine Serienfolge wäre ohne die Musik von Christopher Franke
kaum vorstellbar. Auch "I've Found Her: Danger and Opportunity" macht natürlich
von der charakteristischen Musik Gebrauch. Die verwendeten Themen wurden sehr gut
ausgewählt, so daß die Stimmung der Handlung gut unterstrichen wird.
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| Die "Monolith" vor den hypnotischen Hyperraum-Effekten |
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Kaum bewußt wahrgenommen, aber doch für das richtige Seriengefühl wichtig,
sind die Geräusche. Dafür wurden Dutzende von Samples eingearbeitet. Einer
der - eben auch klanglich - beeindruckendsten Orte wurde auf diese Weise der
Hyperraum, in dem sich der Spieler passenderweise eher unwohl fühlt.
Mit der Sprachausgabe ist dem Team ein für nicht-professionelle Verhältnisse
sehr guter Wurf gelungen. Getragen wird die hohe Qualität stimmlich vor allem
von einem Sprecher. Dieser wurde so auch sowohl für die Rolle des Erzählers, als
auch der Hauptfigur Nikolai und der des Major Rotane ausgewählt. Neben ihm
glänzen aber durchaus auch andere. Überhaupt fällt unter den etwa zwanzig
Beteiligten die Vielzahl guter Sprecher
auf. Das gilt selbst, wenn mal eine Stimme
zu jung für die dargestellte Rolle scheint - kein Wunder in Anbetracht des
Alters der Fans, die sich zu einer Mitarbeit bereiterklärten.
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... die Sound- Verantwortlichen im Abspann - wie in der Serie |
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Gesprochen wird in Briefings, während Filmszenen und während der Missionen.
Briefings und Filmszenen wirken zumeist etwas zurückhaltend und kühl. Das ist
aber durchaus stimmig und kontrastiert gut mit der Hektik des Kampfgeschehens.
Die Dialoge sind hingegen unterschiedlich in ihrer Qualität und reichen von
sehr intensiv und spannungsgeladen bis - in seltenen Fällen - schlicht unpassend
oder zu platt.
Während ab und zu Zwischenbemerkungen einzelner Charaktere das Geschehen auflockern
und realistischer wirken lassen, kommt ausgerechnet das einleitende Gespräch des
letztem Kampfs in der Kampagne eher kraftlos daher. Auch dem Ausbilder im Training
merkt man leider an, daß seine Rolle etwas überhastet ins Spiel genommen wurde.
Nichtsdestotrotz fügt sich auch die klangliche Seite des Spiels gut ins Gesamtbild
ein. Gerade angesichts dessen, daß die Sprecher ihre Aufnahmen eben nicht
gemeinsam in einem Studio machen konnten, sondern ihre Heimaufnahmen zentral
gesammelt, bearbeitet und zusammengestellt wurden, ist das Ergebnis sehr gut.
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